Hohe Renovierungskosten und geringe Nutzung
Gemeindehaus Sonnenstraße wird verkauft
Nach der Schließung der Johanneskirche vor gut vier Jahren ist auch das Gemeindehaus Sonnenstraße bei vielen Gemeindegliedern mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Nach dem schön gestalteten Umbau der nun sechs-gruppigen KiTa Sonnenstraße lag es am Ende der Willy-Brückner-Straße und wurde von immer weniger Gemeindegruppen genutzt. Der Kindergottesdienst beispielsweise ist mangels Zuspruch in die Heddesdorfer Kirche umgezogen, die Frauenhilfe hat altersbedingt ihre Treffen eingestellt.
Das Presbyterium hat sich schwer getan mit Entscheidungen rund um das Gemeindehaus, denn genaueres Hinsehen ließ auch einen beträchtlichen Sanierungsstau im ganzen Gebäude erkennen. So hat sich auch der Bauausschuss der Kirchengemeinde grundsätzlich mit dem Gebäude, seiner Auslastung und seinem Zustand beschäftigt. Einer geringen Nutzung standen enorme Investitions- und Renovierungskosten gegenüber, die für einen Weiterbetrieb des Gemeindehauses notwendig geworden wären. (Ein Architekturbüro hat Renovierungskosten in Höhe von 192.000 Euro errechnet.)
Natürlich beeinflusst der Zustand des Gebäudes auch seinen einladenden Charakter. Andererseits sieht das Presbyterium aber auch die zu erwartenden, sinkenden Kirchensteuereinnahmen, die seit Jahren stetig geringer werdenden Gemeindegliederzahlen und die daran gebundene Pfarrstellenbemessung. All dies hat das Presbyterium bewogen, dass Gemeindehaus Sonnenstraße zu verkaufen. Mit den dort noch verbliebenen Gruppen sind wir im Gespräch, um gemeinsam einen neuen, geeigneten Treffpunkt zu finden. Bei allen strukturellen Überlegungen rückt auch die Nachbargemeinde an der Marktkirche immer mehr in den Blick und wir planen langfristig mit zwei evangelischen Gemeindezentren für die gesamte Stadt Neuwied: eins in Heddesdorf und eins an der Marktkirche. Für das Sonnenland bleibt eine große, moderne und lebendige Ev. Kindertagesstätte, sowie das Pfarrhaus mit Pfarrer.
Ich bitte insbesondere die Gemeindeglieder und Bewohner des Sonnenlandes um Verständnis und hoffe, Sie können die Gründe für diese Entscheidung nachvollziehen.
Für das Presbyterium, Tilmann Raithelhuber

 
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