Pfarrer Detlef Kowalski ist der neue Superintendent
Detlef Kowalski, Pfarrer der Ev. Friedenskirchengemeinde Neuwied, bisheriger Synodalassessor, wurde am 22.09.2017 bei einer außerordentlichen Tagung der Kreissynode Wied mit großer Mehrheit in das Amt des Superintendenten gewählt. Detlef Kowalski führt bereits seit der Erkrankung von Superintendent Eickhoff und nach dessen Rücktritt im Rahmen seines Amtes als Synodalassessor die Geschäfte des Kirchenkreises.
Durch die Wahl von Pfarrer Kowalski musste die Position des Synodalassessors neu besetzt werden. Gewählt wurde Pfarrer Philip Horn, Berufsschulpfarrer an der Ludwig-Erhard-Schule Neuwied.
Die Einführung von Superintendent und Synodalassessor fand im Gottesdienst am 20. Oktober 2017 um 18:00 Uhr in der Ev. Kirche zu Heddesdorf in Neuwied durch Präses Manfred Rekowski statt.
In diesem Gottesdienst wurde auch Pfarrer Wolfgang Eickhoff, der bereits zum 31.05.2017 aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Superintendenten zurückgetreten ist, offiziell verabschiedet.
Detlef Kowalski, Pfarrer in der Ev. Friedenskirchengemeinde Neuwied, ist 1963 in Bergneustadt im Oberbergischen Land geboren und dort aufgewachsen. Er ist mit Claudia Kowalski verheiratet und hat drei Söhne. Seit 2001 ist Kowalski Pfarrer im Kirchenkreis Wied, seit 2005 Mitglied im Kreissynodalvorstand, zunächst als Skriba, später als Synodalassessor. Sein beruflicher Werdegang bis dahin: Von 1997-2001 - Pastor im Sonderdienst im Kirchenkreis Bonn, zur Entlastung des Superintendenten, zunächst in der Ev. Trinitatiskirchengemeinde Bonn-Endenich, später in der Ev. Kirchengemeinde Hersel. Von 1994 bis 1997 – Vikariat und Probedienst in der Ev. Auferstehungskirchengemeinde Oberhausen-Osterfeld. Theologiestudium in Marburg, Bochum und Wuppertal. 1983/1984 – Zivildienst am Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (Rheinland).
Über sich selbst sagt er: „Das „Lieblingsarbeitsfeld“ als Gemeindepfarrer ist für mich die Konfirmandenarbeit. In den letzten Jahren habe ich gemeinsam mit Kolleginnen, Kollegen, mit pädagogischen und mit ehrenamtlich Mitarbeitenden das „Konfi-Camp“ entwickelt und es in diesem Jahr zum fünften Mal in den Sommerferien mit durchgeführt.“
„Ich verstehe mich als Bibel-Theologen, weil es mir darum geht, die biblischen Texte für heutige Menschen hörbar und verstehbar zur Sprache zu bringen. Ich will nicht mit der Bibel argumentieren, biblische Texte nicht benutzen, aber sie verstehbar zur Sprache bringen in Situationen von Schmerz und Glück.“
„Ich bin kulturell interessiert; wenn es die Zeit erlaubt, gehe ich gerne ins Kino, ins Theater, besuche Ausstellungen. Beim Wandern und Lesen kann ich gut entspannen. Mein Fußballherz schlägt für einen großen Verein aus dem östlichen Ruhrgebiet (schwarz-gelb!).“
„Ich bin ein Liebhaber der alten Bundesbahn und fotografiere seit meiner Kindheit mit Vorliebe alte Dampflokomotiven.“
Pfarrer Philip Horn, Pfarrer an der Ludwig-Erhard-Schule, berufsbildende Schule Wirtschaft, in Neuwied. Der heute 45jährige kam 2001 als Pfarrer zur Anstellung in den Kirchenkreis Wied. Er wurde in der Kirchengemeinde Raubach zur Entlastung des Skribas, Pfarrer Wolfgang Eickhoff, eingesetzt. 2006 wurde er in die neu geschaffene Entlastungspfarrstelle der damaligen Superintendentin Marion Obitz in der Kirchengemeinde Niederbieber gewählt. Als 2013 Pfarrer Eickhoff Superintendent wurde, wechselte Horn zurück nach Raubach. 2014 wurde ihm die 1. Kreiskirchliche Pfarrstelle als Berufsschulpfarrer an der BBS Ludwig-Erhard übertragen.
Pfarrer Horn koordiniert seit 2005 als Synodalbeauftragter die Notfallseelsorge im Landkreis Wied zusammen mit seinem katholischen Kollegen. Er lebt in Oberbieber, ist verheiratet und Vater von drei Söhnen.

 
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